Willkommen auf REALSQPL zum World Final 2005 Report

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Hier der Bericht meiner ÜSA 2005 Reise !

Incl. dB Drag World Finals in Cleveland/Ohio

Dieses Jahr etwas verspätet aufgrund einiger Computerprobleme und einigen anderen terminlichen
Hürden die es erst zu überwältigen galt bevor ich mich dransetzen konnte.
Auch fängt die Reise direkt mit den World Finals an was natürlich für Einige das Wichtigste ist.
Dieses Jahr hab ich es endlich geschafft den Bericht kleiner als den vom Vorjahr zuhalten.
Eigentlich war das auch nicht sooo schwer, wenn man mal die Grösse des 2004er Reports sieht.
Nachtrag: Wegen extremer Zeitprobleme hatte ich ja den kompletten Bericht abgesagt und nur
die Bilder hochgeladen. Aus bestimmten Gründen musste ich doch was verfassen und habe so
eine ausführliche Online Version erstellt. Wenn hier und da einige Bilder nicht ganz passend
sind bitte ich um Entschuldigung. Und wer weiss, vielleicht kommt doch noch irgendwann
der Reisebericht dazu...







Ich war dieses Jahr 20 Tage unterwegs in ÜSA. Während dieser Reise habe ich wieder viele
mir gut bekannten Leute besucht und auch zum Teil bei denen zu Hause gewohnt.
Diesmal waren es :

- Team Superior Sound, Erie/Pensylvania
- Bruce Dressel, bei Detroit/Michigan
- David Downey, Ann Arbor/Michigan
- Joe Knepper, Downtown Sounds, Defiance/Ohio
- Chris Norris, Fort Wayne/Indiana
- Eddie Alfaro & Family, Elgin/Illinois
- Jeff Sweere, Sweet Sounds, Mankato/Minnesota
- Timothy Prins & Family, Sioux Falls/South Dakota

Natürlich die Sehenswürdigkeiten die ich auf der Liste hatte damit die Reise nicht rein auf
dB Drag bezogen war. Leider klappte es nicht immer und manchmal konnte ich meine Leute nicht
antreffen, aber die folgenden Sachen hab ich geschafft :

- Cleveland/Ohio
- Erie/Pensylvania
- Niagara Fälle
- Detroit/Michigan
- St.Clair Shores/Michigan
- Ann Arbor/Michigan
- Defiance/Ohio
- Fort Wayne/Indiana
- Chicago/Illinois
- Elgin/Illinois
- Mankato/Minnesota
- Pierre/South Dakota
- Mt. Rushmore, Rapid City/South Dakota
- Fargo/North Dakota
- Minneapolis+St.Paul (Twin Cities)/Minnesota
- Black River Falls/Wisconsin
- Milwaukee/Illinois

Insgesamt waren es in den 10 Tagen die ich eigentlich zum Fahren hatte ca. 5800km. Der Mustang musste also kräftig gallopieren um diese Distanz Termingerecht hinter sich zu bringen. An einem Tag bin ich 1100km am Stück gefahren. Allso unnütz zu erwähnen das ich in meinem "Urlaub" die Punktejägertradition wie gewohnt weitergeführt hab. Allen Anstrengungen zum Trotz. Ist ja auch eine Geldfrage. Sonst würde ich mir mehr als doppelt so viel Zeit nehmen für dieses immernoch faszinierende Land. Auch wenns doch immer mehr auffällt das es wirklich meistens recht flach ist. Egal wo man nu is. Ausserdem hat das Euro Finale gedrückt, auf das ich 1,5 Tage nach meiner Ankunft in der Heimat wieder fahren musste, 700km einfach. Man macht sichs wirklich nicht leicht...


Kleine Vorgeschichte noch :




Dieses Jahr war ja mein Ziel und das von Sony (wo ich mich aufs herzlichste Bedanke fürs Durchziehen) den Punkteweltrekord im dB Drag zu toppen, und zwar richtig. 800+ Punkte waren angestrebt und nach einigen Problemen während der Saison sind es wohl 801 geworden. (Eigentlich 825, aber plötzlich zählt die Europameisterschaft für 2006) Somit Ziel erfüllt. in 70 Wettbewerben wurde diese stattliche Punktzahl eingefahren und ist somit die höchste jemals erreichte in einer Sasion weltweit. Falls das mal jemand bricht, hat er aber was geleistet. Vielleicht hält dieser Rekord ewig. Aber wer weiss. Wenn ich schon sowas schreibe motiviert das schon alleine einige Leute (c; . Jedenfalls gibt es derzeit keinen im dB Drag der mehr Punkte hat wie ich. Mein Erzrivale Terry Brocks hat dieses Jahr mal low gemacht und ein bisschen Zeit für die dBs investiert, was ihm wie später im Bericht zu erfahren nicht gerade geschadet hat. Jedenfalls hat er mir bestätigt das diese Sache sowas von einfach und billig war im Vergleich zu diesem Punbktegemetzel. Leider verstehen das nicht alle im dB Drag, vor allem nicht die die dem dB Wahn verfallen sind. Nicht das das nicht wichtig wäre, nein, darum gehts ja schliesslich. Aber Sport is Sport und da zählen halt mal noch mehr Sachen drumrum. Soll aber hier jetzt nicht das Thema sein. Jedenfalls aufgrund von fehlenden Sponsorgeldern, und natürlich eigenen, war die Teilnahme von mir dieses Jahr von Vornerein nicht geplant. Auch die Reise und so einige andere Sachen musste ich aus eigener nicht mehr ganz so prall gefüllten Tasche zahlen. Deswegen lag am Anfang ein bisschen eine gedrückte Stimmung auf diesem Final. Das erste Mal seit 2001 nehme ich nicht aktiv teil an einem dB Drag World Final ! Gut, zuvor hatte es mal wieder mit dem deutschen Meistertitel geklappt, aber dennoch, World Final is halt World Final. Zum Glück hatte mir Sam Horn angeboten sein Auto (einen gelben VW Kübelwagen) für das erste Bass Race World Final zu benutzen ! Das war irgendwie ein letzter Funken Hoffnung der da in mir aufflammte. Schnell hab ich Sony Amerika um Unterstützung gebeten denn ich musste eine kleine Anlage installieren in dem VW "Thing", wie sie es drüben nennen. Trotzdem ich nicht mit eigenen Autos teilnahm, galt es die Reise zu planen. Route und Ablauf des Bass Race. Und die Sasion läuft ja quasi davor und danach weiter so das ÜSA kein Abschluss in dem Sinn war wie früher. Also Hektik von vorne bis hinten. Wie ich es nicht anders gewohnt bin (c;

Tag 1:
"Die Üüüühhianer von Cleveland "






Diesmal gabs beim Abflug keinerlei Wartezeiten beim Einchecken. Da das Wetter fein war konnte ich noch ein letztes Mal für die nächsten drei Wochen meine liebe Heimat von oben sehen. Zufälligerweise lag mein Hinflug genau zusammen mit dem der beiden deutschen Judges, Detlef Hagel und Dennis Hessberger, die wiederrum mit einigen europäischen Judges die World Finals betreuten. Darunter waren Stephané Boite (Frankreich), Yiannis Lekkas (Griechenland), Darren Millard und Adam Daniells (UK) und Claus Hollemann (Niederlande). Ungefähr 14 Stunden nach Abflug in Frankfurt kamen wir in Cleveland an.




Nachdem der Mietwagen abgeholt und im Hotel eingecheckt wurde, ging es gleich los zur Bass Race Party die Sam Horn, einer der bekanntesten dB Drag Judges in USA, in einem "Whirly Ball" und "Laser Tag" Center organisiert hatte. Bei quadratmeterweise Pizza und Chicken Wings gab es dann erstmal eine Begrüssung und man vergnügte sich noch einmal bevor das harte Wochenende losging.












Tag 2:
"Setup und Qualifying"



Am nächsten morgen ging es gleich früh los zum IX Center das direkt am Flughafen von Cleveland gelegen ist. Im Vergleich zu Nashville ist diese Halle ca. 4 mal so gross, aber wir belegten nur ein Drittel davon. Geplant war es Freitags aufzubauen und auch gleich mit den Qualifikationen anzufangen. Die Messeausteller waren schon zum Grossteil fertig.










So war auch Alma Gates wieder anwesend mit ihrem extrem umgebauten Ford Bronco. Die Ikone dieses Sportes nahm aber in diesem Jahr mit dem ehemaligen SPL Monster mit einer komplett auf IASCA Klang umgebauten Anlage teil. Sie gestand mir das ich sie motiviert hätte da ich ja selber (in kleinerem Rahmen) mit meinem weissen Ü2 erfolgreich an Klang und Schalldruck teilgenommen habe und sie dieses Auto einmal in Holland hören konnte. Nur habe ich mein Setup dazu nicht geändert. Jedenfalls stand der Bronco zur Ansicht mit einem wunderschönen Ausbau bereit. Da zeigt es sich das ein Extrem gedämmtes und verstärktes Fahrzeug sich auch prima für den Klang eignet. Denn wenn die per Magnetschalter verriegelten Türen zu sind, kann draussen ein Tornado toben und man kann drinnen gemütlich hören.



Was man Alles technisch machen kann stellte Aaron Cole unter Beweis indem er sein handwerklich perfektes (meineserachtens das Perfekteste derzeit) SPL Auto ausstelte. Dieses Auto ist von vorne bis hinten und von oben bis unten ein Paradebeispiel für das wie es aussehen sollte. Der Innenraum KOMPLETT aus Alu gefräst. Unter dem Boden eine Armada von Lichtmaschinen, angetrieben durch eine Hydraulik, poliertes Plexiglas und Beleuchtung, Lackierung, Detailarbeit wo hin man nur blickt. Ein fettes Daumen hoch für so etwas !



Aber irgendwie fehlten noch Teilnehmer. Aus den verschiedensten Gründen kam es zu grossen Verspätungen. Team XS SPL aus Californien hatte wohl einen unfähigen Fahrer beauftragt, der mit 6 zum Teil überschweren Autos zwar die Strecke von 5000 km schnell hinter sich brachte, aber dann ca. 10 Stunden um Cleveland herumfuhr und den Flughafen nicht finden konnte. Dann gab es noch Staus die etliche Teilnehmerfahrzeuge behinderte. Gegen Freitag am späten Abend kamen dann noch Einige die dann aber nur einfahren durften und aufgrund der Feuerschutzbedingungen die Autos nicht abladen durften bevor sie inspiziert und freigegeben waren. So wurde schon diskutiert und umgeplant, da es wiederum andere erst bis Samstag morgen schafften. Dies drückte auf die Stimmung aller denn der Zeitplan geriet so schon vor Beginn ins stocken. Aber Team Loud aus Finnland war schon da, obwohl auch sie einen langen Aufenthalt beim amerikanischen Zoll hatten. Das Gleiche galt für Cactus Sound der wohl eine Menge Spass mit dem Zoll in New York hatte. Endlich verstehen mich mal Einige was ich die letzten 4 Jahre immer mitgemacht habe.













Auch ich hatte bei meinem "Bass Race Projekt" ein paar Klippen zu umschiffen. Sam Horn lieh mir dafür extra seinen knallgelben VW Kübelwagen. Welch ein Ehre für mich ! Dafür mussten wir aber am Freitag Nachmittag quer durch Cleveland fahren und das Auto auf dem Hof von Sams Vater, der eine Autowerkstatt betreibt, abholen. Das Wetter vom Vortag hatte sich von mollig warm in regnerisch kalt (ähnlich wie bei uns) umgewandelt und so war die Fahrt ein eder schlimmsten meines Lebens ! Nich tgenug das das Auto wochenlang im Freien stand, nein, die Wischer konnten nicht betätigt werden, obwohl es regnete, da sonst die komplette Elektrik incl. Blinker und Lichter ausgefallen wäre. Also sind wir quasi im Blindflug über den Highway und durch die Strassen geeiert. Leute die über die Strassen gingen oder Autos die einen rechts und links überholen hat man eh nicht wahrgenommen. Bremsfunktion : NULL ! Heizung? Was ist das. Das Cabriodach dämmt ja gut genug. Wäre alles nicht sooo schlimm gewesen, aber Sam hatte Hunger so sind wir noch am KFC vorbeigefahren wo ich dann ne halbe Stunde auf die Bestellung warten musste. Diese wurde dann während der Fahrt vertilgt. Und da Sam die ganze Zeit am Telefonieren war musste ich ihn dauernd mit Fritten und dem Getränk versorgen. Den Burger hatte ich ihm in einer Spezialwicklung in die Hand gedrückt so das er sich nicht vekleckern konnte. "Nice wrap" bestätigte er. So konnte er wenigstens noch ein bisschen lenken mit der anderen Hand welche ja frei war weil er das Handy zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt hatte. So ging diese entspannte Fahrt dann ca. 45 Minuten weiter bis wir im IX Center ankamen. Selbstverständlich war im Kübelwagen ausser einer Bassrolle und ein paar Monitoren NICHTS installiert. Das mir versprochene Sony Equipment ist irgendwo auf dem Weg verlorengegangen so das mir Sam auch noch schnell ein paar Woofer und einen Amp leihen musste. Die Kabel und die Wooferkiste habe ich mir unter den Austellern zusammengeschnorrt. Was für eine Aktion. Zum Glück habe ich überall Hilfe bekommen, zum Beispiel von Ray Choys Bruder oder von ein paar netten Leuten aus Florida.







Und nachdem der ganze Kram in dem Cabrio angeklemmt war, ging der Verstärker nicht. Also nochmal schnell hin zu American Bass, den Bob gefragt (der is der Chef) und nen Amp vom Display abgeschraubt. Dieser ging zum Glück, aber leider waren die geschlossenen uralten Woofer alles andere als laut, und dann noch im Cabrio so das ich bei Bob auch noch eine Sub Kiste mitnahm. Nachdem alles umgebaut war, stellten wir fest das die Woofer gar nicht verkabelt waren innen ! Mit einem "Sorry, I totally forgot that" entschuldigte sich Bob und die Sache war für ihn gegessen. Naja, halt wieder die leise Kiste rein und gehofft das wenigstens 130 dB raussprangen, denn das war die kleinste angebotene Klasse auf den Finals (Regelwerk auf www.Termpro.com). 132 waren es dann, aber nur im Peak, der Musikschnitt lag bei 126 nochwas. Zu wenig. Deswegen verpasste ich die Qualifikation um 0,6 dB ! Aber egal, wir hatten ne Menge Spass und ich war dabei. Die Umstände waren mehr als dürftig und ich hätte wohl mit dem Mietwagen mehr erreicht. Aber ich habe Sam Horns Auto benutzen dürfen und dieses wurde von einem "Oki Hill" Fan gleich mit einem solchen Schriftzug auf der Frontscheibe versehen. Nun aber zum eigentlichen Geschen: Den dB Drag World Finals. Da man schon am Freitag Nachmittag merkte das ein Einhalten des Zeitplans total unmöglich war, weil ja auch noch etliche Leute fehlten, wurde halt improvisiert und es wurden die Autos von den Judges kreuz und quer begutachtet so das diese dann in lockerer Folge in die Lane rollen konnten. Einige Teilnhemer mussten noch zum Teil extreme Veränderungen durchführen um noch zugelassen zu werden. So wurde im Auto des Team Cactus Sound eine nicht zulässige Modifikation der Verstärker gefunden die wieder ausgebaut werden musste und bei einem Extremfahrzeug musste ein grosser Teil des Türrahmens weggeflext werden. Hier und da gab es deswegen ein bisschen Diskutiererei, auch im Nachhinein, aber bis auf einen Teilnehmer wurde so weit ich weiss Alles soweit gerichtet das es regelgerecht war. So gingen die Qualifikationen bis in die Nacht hinein, später dann nur mit Notbeleuchtung der Halle, bis letztenendes der Strom ganz abgestellt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt fuhren immer wieder neue Teilnehmer ein.








Tag 3:
"Qualifying und erste Eliminationen"



Am Samstag Morgen ging es früh los. Nachdem die Nachzügler in die Halle durften ging es mit dem Qualifizieren weiter. Hierbei wurde natürlich geschickt am Lautstärkeknopf gedreht so das man sich so positionierte das keiner wusste welches Potenzial wirklich noch in den Anlagen steckte. Leider gab es auch Probleme bei der Quali. Zum Beispiel hatte Team Trendsetters erhebliche Probleme mit der Frontscheibe. Beim Super Street 1-2 Weltmeister vom letzten Jahr war sie so zerborsten das sie aufgrund einer fehlenden Ersatzscheibe total mit Klebeband zusammengehalten wurde. Leider konnte so das Team nicht einmal den Vohrjahreswert erreichen und wurde am Ende nur 4. mit 163,1 dB. Auch bei Bob Perillo der in der Super Street 5+ (meiner eigentlichen Klasse) mit um die 167 dB vorne lag, musste eine Scheibe wechseln. Da es aber wohl Routine ist bei ihm, hatte er und sein Team 4 Ersatzscheiben dabei. Schnell war sie gewechselt, natürlich unter den kritischen Augen der Judges, damit auch ja kein unerlaubter Kleber benutzt wurde.




"Crazy dB" Dave Jennings konnte leider gar nicht teilnehmen weil er wegen Fehlinterpretation des Regelwerks seine unerlaubten Modifikationen nicht mehr zurückbauen konnte. Bei einigen Teilnehmern konnte man die Spannung fühlen. So hatte Terry Brocks, mein ehemaliger Punkterivale und guter Freund, seinen Bandpass für die Street A zu Hause gelassen weil er Angst hatte er könnte nicht regelgerecht sein. Mit diesem erreichte er schon über 155 dB, und nun in der Quali eine 154,3dB mit dem Bassreflex Gehäuse. Sollte es für einen Sieg reichen?




Beim Team Loud und Team Edge Audio, die die beiden lautesten Extreme Autos der Welt haben, ging es schon in der Quali sehr spannend zu. Zumal alle das "Übersee" Auto welches soviele Rekorde gebrochen hatte endlich sehen wollten. Deswegen war die Zuschauerzahl bei diesen beiden Autos besonders hoch. Edge Audio hatte schon einmal um die 177 dB gezeigt in vorherigen Events (man beachte: Dieser Wert wurde an neune Sensoren gemacht. In 2002 als Team BS die WM gewann mit 177,7 dB kamen noch kalibirerte Mikros zum Einsatz welche zwischen 6 und 8 dB mehr anzeigten als die Sensoren!). Team Loud liess sich nicht lumpen und setzte die Marke auf glatte 178 dB.




Parallel dazu fanden auf einer Lane daneben die Bass Race Qualifikationen statt wo auch ich meinen grandiosen Auftritt hatte mit dem total planlos zusammengestückelten Kübelwagen. Da sowieso Hopfen und Malz verloren waren gestaltete ich den "Auftritt" komplett in Oki Hill Manier und bereitete den Zuschauern so wenigstens ein unvergessliches Spektakel. Während sich einige noch den Bauch vor Lachen hielten rollte ich dann aus der Lane und war wegen 0,6 dB draussen. Was aber so schlimm gar nicht war, denn ein Sieg wäre eh unwahrscheinlich gewesen unter diesen Umständen und so konnte ich mich wenigstens auf das dB Drag konzentrieren. Immerhin war ich zu diesem Zeitpunkt weltweit mit meinem Sony Mobil auf Platz 3 ! Und garnicht mal so weit weg vom Ersten. Mal sehen was sich da noch entwickelt im Bass Race. Kommen wir aber zurück zum dB Drag.


Mittlererweile hatten die Eliminationen begonnen da es schon Samstag Nachmittag war. So flogen hier und da sogar schon die Favoriten raus weil banale Fehler wie vergessene Cinchleitungen oder Remotekabel einen erfolgreichen Burp vereitelten. Bei einem Teilnehmer streikte die Headunit. Nach den 30 Sekunden warf dieser den kleinen Kasten mit einer solchen Wucht zu Boden das sich das ganze Konstrukt bis zur Unkenntlichkeit verformte. Ja so hoch können die Emotionen kochen. Team Edge Audio gab nocheinmal in der Extreme 5+ auf 177,7 dB Gas und Team Loud bestätigte locker die 178dB. Auch in der Extreme 2 konnte das Team Edge Audio ein Auto vorweisen das mit 2 Pioneer 12" Subs sagenhafte 172,9 in der Quali ablieferte. Der Lauteste war derzeit in dieser Klasse der altbekannte Roger Bridges mit 173,9 dB.




So ging es bis in die Abendstunden weiter bis man gegen 19 Uhr das Licht ausknipste. Denn nun stand die Competitor Party an ! Diese fand in Downtown Cleveland statt. War etwas ungeschickt platziert denn es mussten über 25km gefahren werden. Und die amerikanische Art der Strassennamen wurde nicht nur uns Europäern zum Verhängnis. Dennoch schafften wir es rechtzeitig zu den letzten Stückchen Pizza die wie immer spendiert wurden, bevor für einige im eigens für uns abgesperrten Club die Post abging. Selbstverständlich wurde noch einmal hier und da über den vergangenen Tag diskutiert, oder über den kommenden, jedoch stand die Party eindeutig im Vordergrund. Wir verabscheideten uns gegen 1 Uhr Nachts denn Sonntag morgens um 9 ging es wieder lustig weiter.











Tag 4:
"Finals Day"



So waren um Punkt 9 Uhr schon recht viele "lange Gesichter" zu sehen die mit ein paar Stunden oder Null Schlaf vorlieb nehmen mussten. Wer weiss wie sich das Alles auf die Fähigkeiten in den Lanes ausgewirkt hat. Es standen noch einige Halbfinale an bevor es gegen 11 Uhr zu den ersten Finalläufen kam. Gleich in der Street A gab es Freudensprünge. Denn Terry Brocks, mein alter Punktekollege, konnte trotz dem schlechteren Gehäuse den WM Titel für sich beanspruchen in seinem Honda CRX den er im Vorjahr noch auf der Punktejagd gegen mich gequält hatte. 154,3 dB bleiben es am Schluss. Lauter noch als in der nächst grösseren Klasse !Ich habe mich riesig gefreut für ihn denn er hat es ganz alleine geschafft, ohne Sponsering, ohne Team ohne Unterstützung von aussen. Gratulation Terry !!!




Und gleich in der Street B konnte Team SPL Bank den Sieg mit nach Hause nehmen mit 153,7 dB. 3. wurde in dieser Klasse Vernon Seargent, der für mich eine bemerkenswerte Stromversorgung hat in seinem CRX. Sauberst verlegt und abgesichert ! Das sieht man wahrlich nicht oft im dB Drag !Klasse !


In der Street C konnte Brad Firgard mit 158 dB überzeugen. Ebenfalls in einem CRX. Lange Jahre hatte er sich mit Terry Brocks in der Street A bekämpft und hatte nie einen WM Titel erreicht, bis zu diesem Jahr. Nun standen sie beide oben.


In der Klasse Street Max 1-2 konnte sich erneut Team Cactus Sound durchsetzen mit 161,5 dB. Somit war Europa in dieser Klasse vorne. Dahinter mit 158,7 dB das Team Lifewire mit Teamkapitän Mike Stiers und einem Bandpass welcher die Amps vorne auf der Schallwand beherbergte.Im übrigen wurden wieder mehr Bandpässe eingesetzt, was mich als Bandpass Fan natürlich freut.



Kommen wir zur Street Max 3-4 wo der Sieg an High Output Audio mit 161,3 ging. Den gleichen Wert hatte die 2. Platzierte, Broken Silence Biggie auch, konnte ihn aber im Finallauf nicht wiederholen.


In der Super Street No Wall landete William Collier auf Platz 1 mit 163 dB. Dies ist auch noch unter dem aktuellen Weltrekord der derzeit aus Deutschland kommt. In der Super Street 1-2 konnte sich ein kleiner Mann durchsetzen. Team XS SPL Jeffrey der mit dem Team aus Californien anreiste und ein altbekanntes Auto übernommen hatte und dieses erfolgreich umbaute. Es ist ein alter Golf 1 der schon im Jahre 2000 von dem damaligen Besitzer Greg Carrol unter der technischen Leitung von Roger Bridges gebaut wurde und zum Weltmeister in dieser Klasse wurde. 164,1 dB standen auf der Uhr und das Team freute sich riesig.



Gorman Cassidy konnte mit sagenhaften 166,9 dB in der Super Street 3-4 den 1. Platz für sich in Anspruch nehmen. Immer wieder eindrucksvoll was aus den alten Chevy Astro Vans herausgeholt wird.


Aber in der Super Street 5+ ging dieses Jahr der Sieg nicht an einen Astro Van. Bob Perillo konnte Scottie Johnson mit 167,8dB auf den 2. Platz verweisen. Und die Ersatzscheibe hat auch den ganzen Event durchgehalten !!!


Nun geht es weiter zu den Extrem Klassen. In der Extreme 1 konnte sich ein Newcomer an die Spitze setzen. Mark Holbrook übernahm 2005 den Jeep Cherokee von Art Turgeon (Shaker) und brachte ihn letztendlich zum Sieg, was dem anwesenden Shaker un ddem gesamten Team die Tränen in die Augen drückte ! Mit 170,4 hatte er deutlichen Vorsprung zum 2. Platzierten Eric Parsley der auf 166,5 dB kam.



Nun kam wieder der extrem höhergelegte Pioneer Scion vom Team Edge Audio mit den 2 12" Premier Subs an 8 nagelneuen Pioneer Endstufen. In den Vorrunden noch mit 172,9 dB, konnten nun die 2 12" Woofer den Wert auf 173,8 dB hochjagen ! Respekt ! Somit 1. Platz sicher obwohl Roger Bridges in den Vorrunden um 0,1 dB lauter war. Dieser hatte jedoch einen defekten Woofer und wurde so Vizeweltmeister.


In der vorletzten Klasse, der Extrem 3-4 konnte Mike Bartells vom Team Extreme Audio und seinem Giftgrünen JBL Van mit heissen 175,4 dB seinen Konkurrenten Eric Hoss schlagen.


Jetzt kam die Stunde der Wahrheit ! Europa oder ÜSA ! Die letzte offizielle Klasse vor dem Deathmatch, die Extreme 5+ war an der Reihe. Beide Favoriten rollten ein. Beide hatten ähnliche Werte. Edge Audio einmal 177,7 dB und Team Loud etliche Male 178 dB. Wer wird sich durchgesetzt haben? Da die Geschichte schon 5 Monate zurückliegt brauche ich es nicht unnötig Spannend zu machen. Die 30 Sekunden begannen und Edge Audio legte sofort mit 178 dB vor. Verhaltene Gesichter unter den Zuschauern. Eigentlich waren alle Anwesenden der Finals zusammengekommen um dieses Duell zu beobachten. Team Loud dreht am Regler...es dauert...171 nochwas ! Was ist da los? Noch niemals habe ich dieses Team so ratlos gesehen, nicht hektisch oder panisch, nur ratlos. Dann leicht nervöses Gefummel hinten am Radiopult, der Wert konnte nochmals etwas angehoben werden aber blieb weit unter den 178 von Edge Audio. Mit lautem Getose wurde diese dann auch gefeiert während man auf der anderen Lane nach Fehlern suchte. Immerhin war noch das Deathmatch angesagt. Es stellte sich heraus das zwischen den Läufen wohl ein Besucher das Bedienpult umgeworfen hatte vom Team Loud und das so wichtige Einstellungen des Radios verändert wurde. Tja, sowas kann jedem passieren. Und wenn etwas so banales passiert mit dem keiner rechnet gibt es keine Standardvorgehensweise. Immerhin blieb die Gewissheit das das lauteste Auto der WM 2006 aus Europa kam, denn der Extremecup ging dennoch an Team Loud aus Finnland weil sie höhere Werte in den Läufen erzielten. Um genau zu sein wird ja der niedrigere der beiden höchsten Werte genommen. Und da sie mehrmals 178 dB hatten, waren das auch 178 dB die für den Extremecup ausschlaggebend waren. Edge Audio hatte einmal 178 dB und einmal 177,7 dB, somit lag Team Loud um 0,3 dB vorne ! Aber der Weltmeistertitel in der Extreme 5+ ging an Edge Audio mit dem Pioneer Monster mit 13 12" Premier Woofern und sage und schreibe 52 Pioneer SPL Endstufen ! Gratulation !



Nun aber zum eigentlichen Highlight: Dem Deathmatch ! Dieses Jahr wurde erstmals, dank dem Hauptsponsor in USA (XM Radio), für jede Division ein eigenes Deathmatch veranstaltet bei dem der Gewinner je einen Neuwagen im Wert von ca. 10 000 USD gewinnen konnte. Sprich in den Street , Street Max, Super Street und Extreme Klassen. Dabei wurde nicht auf die Lautsprecherzahl geachtet. Los ging es mit der Street Klasse. So hatte Team Loud noch Zeit das Problem mit der Head Unit zu beheben.


An den Start gingen Team Baldman, Kevin Koller, Brad Firgard und David Alfaro. Zu David Alfaro muss man leider eine traurige Erklärung abgeben. Dieses Jahr sind 2 sehr bekannte, beliebte und erfolgreiche dB Dragger von uns gegangen. Der eine war Greg Welch vom Team Kicker, der andere David Alfaro welcher schon einmal Weltmeister wurde und sich im letzten Jahr mit Team Golden Sound ein spannendes Rennen geliefert hatte. Bei einem unverschuldeten Unfall wurden er und sein 16 jähriger Beifahrer tödlich verletzt. Im Laufe meiner Reise habe ich die Alfaros bedsucht und auch nocheinmal am Grab von David Abschied genommen da ich ihn sehr gut kannte und seit Jahren immer wieder viel Spass mit ihm auf den Finals hatte und wir regen Mailkontakt hatten. Nun kam es aber das sein Bruder Eddi sein eigenes dB Drag Auto beiseite stellte und den CRX von David nach Cleveland fuhr um ein letztes Mal damit anzutreten. Es gab natürlich eine stille Gedenkminute an die von uns gegangenen und die eine oder andere Träne kullerte die Wangen hinunter. Danach ging das erste Street Deathmatch los. Und hier die erste Sensation ! Nicht das Auto mit dem lautesten Gesamtwert im normalen Rennen (Brad Firgard Street C mit 158 dB) gewann, sondern Eddi Alfaro mit dem Auto seines verstorbenen Bruders David und einem Wert von 151,7 dB! Da kochten die Emotionen wieder hoch und die gesamte Alfaro Familie die mit Kind und Kegel angereist war viel sich und den anderen Leuten in die Arme. Ja und selbst ich muss noch ein wenig an mich halten wenn ich mich daran erinnere und diese Zeilen hier schreibe. Das Auto wird heute von der Familie die einen Autoservice hat, beutzt und in Ehren gehalten.



Nun gehts aber weiter mit dem Street Max Deathmatch. Hier stellten sich Team Nutz, High Output Audio, Broken Silence Biggie und Team Cactus Sounds auf. Und auch hier ging der Sieg nicht an den lautesten des regulären Wettbewerbs sondern an Team Nutz mit einem 5 Minuten Durchschnitt von 156,7 dB ! Broken Silence und Cactus Sound mussten aufgrund rauchender Anlagenteile etwas vom Gas gehen. Und BOX der französische Judge hat Alles mit Waynes HDTV Camera festgehalten.


In der Super Street kam es zwischen Sound Pressure Technologies, Bob Perillo, Scottie Johnson und Gorman Cassidy zum Aufeinandertreffen. Das Rennen machte hier Team Sound Pressure Technologies mit einem Durchschnittwert von 158,7 dB.



Jetzt stand nur noch das Extreme Deathmatch an, das Match der dB Giganten. Selbstverständlich waren Edge Audio nd Team Loud am Start, sowie Tim Heath und Team Extreme Audio. Im letzten Jahr gewann Edge Audio mit über 166 dB das Death Match mit nicht einem einzigen Ausfall. Aber da die Finnen am Start waren, die bisher noch jeden im Deathmatch geschlagen haben, und das seit 2000 (das weiss ich weil ich in ihrem Auto bei knapp 170 dB für 2 Minuten gesessen hab, allerdings noch mit kalibrierten Mikros). So ging es los und unter allen Zuschauern war die Spannung gross. Hatte man doch in guter alter amerikanischer Manier Wetten abgeschlossen wer nun gewinnen würde und mit wieviel dB.Auch wenn hier die Spannung am grössten war, so war das Super Street Deathmatch am eindrucksvollsten. Denn die recht ungedämmmten Autos geben sehr viel Energie an die Umwelt ab, nicht wie zum Beispiel ein Team Loud Auto, das bei 178 dB nicht lauter ist als ein defekter Kühlschrank, und isch eigentlich von aussen auch nicht anders anfühlt. Jedoch tobt innen der Orkan und keiner, nicht mal mehr ich, würde solche Lautstärken überdauern. Falls man es überhaupt überlebt in den engen Innenraum gequetscht zu werden. Jedenfalls gaben alle Vollgas und nach 2 Minuten wechselnder Führung, fiel Edge Audio zurück. Diesesmal wollte das Material nicht mehr, denn man musste ja Gas geben denn die Finnen liessen lockere 174+ die ganze Zeit stehen und liefen total entspannt umher um zu sehen was bei den anderen so los war. Auch Team Extreme Audio erwischte es und die Subs gaben auf. Lediglich Tim Heath war noch mit etwas über 160 dB im Rennen. Ca. 1 Minute vor Ende drehte Team Loud nochmal ein bisschen auf. Zu verlieren gab es nichts mehr. Jede Sekunde stieg der Wert weiter bis er schliesslich am Ende der Zeit bei 175,1 dB lag ! Wahnsinn ! So waren sie zwar nicht Weltmeister in ihrer Klasse geworden, gewannen aber den Extreme Cup, der nun nach Team BS zum zweiten Male nach Europa ging, sondern auch noch das Deathmatch mit einem 5 Minuten Durchschnittswert von dem manch einer träumen würde wenn er ihn für nur eine Sekunde hätte. Ob sie aber mit einem amerikanischen Kleinwagen ohne Standheizung in Finnland etwas anfangen können? Vielleicht die Klimaanlage ausbauen und in Zahlung geben...






Das waren also die World Finals 2005. Zwar mit einigen kleinen Schwierigkeiten aufgrund der Örtlichkeit, aber dennoch ohne grosse Komplikationen. Während die Siegerehrungen vorbereitet wurden bauten die Aussteller und das dB Drag Team schon ab. Aber die Teilnehmer versammelten sich langsam um die Bühne wo die ganzen Trophäen aufgebaut waren. Wie immer eine Augenweide ! Zuerst wurden die Bass Race Teilnehmer geehrt wobei Thommy McKinney das lauteste Bass Race Auto der Show hatte. Dann war es soweit und meine Stunde kam. Da ich zwar nicht als Teilnehmer da war dieses Jahr (das geht mal echt ins Geld auf die Dauer) aber schon feststand das ich erneut den Punkteweltmeistertitel mit 801 Punkten, also haargenau 100 Punkten mehr und somit einen neuen Weltrekord aufgestellt hatte, wusste ich das da noch was kommt. So rief Wayne Harris mich auf und unter einem lauten Applaus der mit etlichen Üüüühh!!! Rufen versehen war (ja die Amis lernen es endlich!) hechtete ich auf die Bühne um meinen Monsterpokal und meine Punktelederjacke in Empfang zu nehmen. Der Pokal übertrumpfte den vom letzten Jahr, welcher über 2,20 Meter gross war nochmals. Genau 100" waren es, 2 Meter 56 ! So gross war noch nie ein Pokal beim dB Drag ! Ist halt mehr symbolisch zu sehen, aber es hat mich riesig gefreut, zumal dieser Pokal die ganze Zeit aus den anderen rausgeragt hat und man schon wusste das es der Punktepokal für mich war. Zusätzlich gab es noch nen "Pott" der auch nicht gerade klein und leicht war. Alles das musste fein säuberlich zerlegt und in den einen der beiden Koffer den ich mithatte verpackt werden. Mann, ich hatte vielleicht nen Spass am Aiport als ich am Ende noch die Jacke anziehen musste und trotzdem noch 2 Kilo zuviel hatte trotz 2 Gepäckstücken und einem Handgepäck !



Gut, dann waren die anderen Sonderpokale dran für Best of Show, welcher an Scottie Johnson ging, und halt der Extreme Cup den die Finnen mitnahmen. Nun ging es Klassenweise von der Street bis hin zu der Extreme und nochmals kamen emotionale Scenen zustande z.B. bei Terry Brocks oder Mark Holbrook. Gegen 18 Uhr war dann soweit alles zu Ende und jeder kümmerte sich darum seinen Kram wegzuräumen. Ich musste mir nochmal den gelben Kübelwagen vornehmen um ihn von den Sachen zu befreien die ich ihm eingepflanzt hatte mit Müh und Not.





So gegen 22 Uhr waren dann alle soweit fertig das wir die Halle verliessen und es ging nochmal auf dB Drag Kosten mit allen Judges und Helfern ins IHOP (ist so ein Restaurant). Um 1 Uhr waren wir, der französische Judge und ich, (Oki Hill meets Mister Bean) dann im Hotel und fielen in einen tiefen Schlaf, denn das war wieder ein richtig schön stressiges Wochenende das wir nie vergessen werden !




Für mich hiess es in den anschliessenden 2 Wochen noch knapp 7000 km mit dem gemieteten Ford Mustang zurückzulegen. Ich besuchte die unter anderem die Niagarafälle, Mt. Rushmore (die Präsidentenköpfe in Stein gehauen), fuhr durch Nord und Süd Dakota, Minnesota, Illinois etc. und besuchte sehr viel mir mittlererweile gut bekannten dB Drag Kollegen wie z.B. Jeff Sweere (Street Doppel weltmeister 2000), die Alfaros bei Chicago, Chris Norris in Fort Wayne, David Downey, Bruce Dressel und Timothy Prins, Team Superior Sound usw. Alles Namen die dem Einen oder Anderen etwas sagen dürften. Wenn nicht, auch gut :) Dieses Jahr konnte ich aus Zeitgründen keinen so ausführlichen Online Reisebericht erstellen. Jedoch habe ich die Fotos der Reise ins Netz gestellt und diese sind unten in den Links zu finden. Vielleicht klappt es ja doch noch einmal mit ein paar Zeilen zum Trip. Die dB Drag World Finals 2006 werden in Louisville/Kentucky stattfinden, und selbst wenn ich mit leeren Händen von dort zurückkehren sollte, lasse ich mir dieses Spektakel nicht entgehen !





Und hier wie immer die beliebte World Finals Oki and Friends Galerie:



































Bilder der Finals

Bilder der restlichen Reise




ENDE !
Weiter gehts vielleicht in 2006...





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